Sie haben allgemeine Fragen zum CJD?
Information & Beratung

01805 900 988 00

14 cent pro Minute aus dem deutschen Festnetz,
max. 42 cent pro Minute aus den deutschen Mobilfunknetzen

beratung@cjd.de

CJD aktuell

 

Gewalt,
sexuelle Belästigung und sexueller Missbrauch haben im CJD keinen Platz


Stellungnahme des
CJD Vorstands


News

23.06.2010 - Versmold

CJD Orchester wervöhnt mit Musik aus verschiedenen Epochen

Das Vuvuzela-Tröten vergessen

Versmold (agf). Hörenswerter Querschnitt durch die Musikgeschichte: Das CJD-Orchester hat sein Publikum mit einer Zeitreise von Saint-Saens bis Santana begeistert.

Die etwa 120 Zuhörer, die am Freitagabend in der Hauptschulaula eintrafen, mussten ihr Kommen nicht bereuen und konnten sich über eine gelungene musikalische Zeitreise freuen. Das CJD-Orchester unter der Leitung von Michael Lempik verstand es in seinem obligatorischen Konzert kurz vor den Sommerferien, sowohl mit Werken aus der Barockzeit als auch mit modernen Poparrangements das Publikum zu unterhalten.

Insgesamt besteht das CJD-Orchester aus 39 Musikern, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Es musizieren Schüler, ehemalige Schüler, Lehrer, Mitglieder des Versmolder Posaunenchores und noch viele andere. Auf die Frage nach dem Alter seiner Schützlinge antwortet Lempik augenzwinkernd: »Bei uns spielen drei Generationen mit.« Um für das Konzert gerüstet zu sein, traf sich das gesamte Orchester im Vorhinein für ein Probewochenende, das nicht nur das Musikalische gefördert hat, sondern vor allem die Gemeinschaft.

Gleich zu Beginn des Konzerts ließ Lempik in seiner Begrüßung noch einmal den Blick auf die laufende Fußball-WM schweifen: »Wir hoffen, dass wir den eintönigen Klang der Vuvuzuelas für einen Abend vergessen machen können.« Vorher hatte das Ensemble bereits die Eurovisions-Fanfare von Charpentier vorgetragen, die spätestens seit dem Erfolg von Lena Meyer-Landrut allseits bekannt ist. Nach diesem Klassiker zum Anfang folgte das Hauptwerk des Abends: »Karneval der Tiere« von Camille Saint-Saens. Hierbei bewiesen vor allem die Streicher ihren Sinn für leisere, fast schon ereignislose Musik.

Nachdem das 39-köpfige Ensemble fast alle einzelnen Tiere vorgestellt hatte, kam der große Auftritt von Yvonne Buschermöhle. Die erfahrene, obwohl erst 16-jährige Klarinettistin überzeugte beim Kapitel »Der Schwan« mit einem Solo, dem das Publikum großen Applaus folgen ließ. In der zweiten Hälfte kamen auch die Fans von großer Lautstärke auf ihre Kosten, denn gleich nach dem »Karneval der Tiere« bezogen auch die Schlagzeuger und der Paukist ihre Plätze. Gleich im nächsten Stück, Antonin Dvoraks »Slawischer Tanz«, kamen sie zum Einsatz. Es folgte der »Five o'clock waltz« von Benedikt Brydern, ein Stück, das dem Genre der modernen Salonmusik zugeteilt wird.

Für die jüngeren Besucher war einer der Höhepunkte des Abends mit Sicherheit Carlos Santanas »Smooth«, das oft in den bekannten Radiosendern gespielt wird. Rhythmen und Klänge aus der Popmusik sorgten hierbei für ein spürbares Sommerflair in der Hauptschulaula. Nachdem auch noch Paul Desmonds »Take Five« und »Rites of Tamburo« von Robert W. Smith vorgetragen wurden, bedankte sich das Publikum mit langem Applaus. Bevor aber die geforderten Zugaben erklangen, hatte Lempik noch etwas auf dem Herzen: »Wir haben heute keinen Eintritt genommen, darum möchte ich sie bitten, am Ausgang für die gesamte Orchesterschule zu spenden.« Dieser Bitte kamen die meisten Besucher sicher gerne nach.

 

Artikel vom 21.06.2010 aus dem Versmolder Anzeiger

 

Furiose Botschafter der Musik

Michael Lempik schaffte spielend mit CJD Orchester eine faszinierende, Welt umspannende Reise

Haller Kreisblatt vom 22. Juni


zurück zur Liste